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Wodurch verschlagen die Ohren beim Tauchen? |
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, 23.12.04 |
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Tauchend gleichsam unter Wasser zu schwegen begeistert immer mehr Menschen. Unangenehm ist aber, dass schon ein paar Meter unter der Oberfläche die Ohren zu schmerzen beginnen können. Verschlagen sich die Ohren in der Tiefe durch Schleim im Nasen- und Rachenraum, oder durch Druck auf das Trommelfell?
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| Große Höhen- oder Tiefenunterschiede können unangenehm sein. |
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Auflösung:
Das richtige Verhalten beim Tauchen will gelernt sein, nicht zuletzt die Wirkung der Tiefe auf das Ohr: Mit jedem Meter steigt der Druck von außen aufs Trommelfell, während innen in der so genannten Eustachischen Röhre - dem Verbindungskanal zwischen Ohr und Nasenraum - der Druck von der Oberfläche erhalten bleibt. Je tiefer getaucht wird, umso stärker drückt sich die Membran nach innen. Den Ausgleich bringt ein einfacher Trick: Die Nase zuhalten und prusten. Dadurch öffnet sich eine Verbindung zur Eustachische Röhre. Es wird Luft hineingepustet, bis der Druck ausgeglichen ist. Höhe wirkt auf unsere Ohren genau umgekehrt. Bei schnellem Aufsteigen, z. B. zum Beispiel im Flugzeug, machen sich die Ohren ebenfalls bemerkbar. Hier wölbt sich das Trommelfell nach außen. Um das lästige Gefühl beim Aufstieg wieder loszuwerden, wird der Druck am besten durch Gähnen ausgeglichen. | |
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