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Bindehautentzündung
Zusammenfassung:
Die Bindehautentzündung ist die mit Abstand häufigste Augenerkrankung. Das Auge wird rot, gibt ein schleimig eitriges Sekret ab, das eintrocknet und am Morgen das betroffene Auge verklebt. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Tränenmangel über Reaktionen auf Staub, UV-Licht, Wind, Dämpfe oder Zugluft, Allergien und Infektionen. Die Infektionen können durch Viren oder Bakterien hervorgerufen werden. Am häufigsten tritt die unspezifische Konjunktivitis auf, bei der keine unmittelbare Infektion oder Allergien nachweisbar ist. Je nach Ursache der Bindehautentzündung muss die Erkrankung unterschiedlich behandelt werden. Beim Trockenen Auge kann mit Tränenersatzmitteln die fehlende Tränenflüssigkeit ersetzt werden. Schmerzstillende Tropfen sollten nicht verwendet werden, weil sie die Heilung verzögern. In Form von Augentropfen verabreichte Kortikosteroide und Kombinationen von Antibiotikum und Kortikosteroiden werden bei der Konjunktivitis nur sehr selten verwendet, weil sie die Infektion durch eine lokale Verringerung der Abwehrkraft verschlimmern können. Wenn an der Entzündung Herpes-simplex-Viren beteiligt sind, könnte ansonsten die Hornhaut in Mitleidenschaft gezogen werden. Kontaktlinsen sollten so lange nicht im Auge getragen werden, bis die Entzündung abgeheilt und die Behandlung durch den Augenarzt beendet ist. Die Heilungschancen sind am besten, wenn die reizauslösenden Ursachen beseitigt werden können.
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