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Frühgeburt
Zusammenfassung:
Als Frühgeburt wird meist eine Geburt bis etwa zur 37. Schwangerschaftswoche bezeichnet, bei der das Kind nicht mehr als 2500 Gramm wiegt. In Mitteleuropa kommen nach dieser Definition rund 7 Prozent der Kinder zu früh zur Welt. Manche Experten sprechen jedoch nur bis zur 34. Woche von einer Frühgeburt. Frühchen sind besonders empfindlich, da sie noch nicht voll ausgereift sind. Vor allem die Organe können ihre endgültige Funktion oft nicht ohne Hilfe übernehmen: Lunge, Leber und Nieren sind bei zu früh geborenen Kindern nicht vollständig entwickelt. Sie haben auch noch keine Fettschicht eingelagert, sind also sehr dünn und kälteempfindlich. Meist sind sie außerdem zu schwach zum Saugen und müssen in den ersten Tagen bis Wochen künstlich ernährt werden. Die Immunabwehr frühgeborener Kinder ist meist sehr schwach. Während vor allem frühe Frühchen noch bis vor wenigen Jahrzehnten nur geringe Überlebenschancen hatten, können heute manchmal auch extrem kleine Kinder noch am Leben erhalten werden. In den meisten Kliniken wird bei Geburten ab der 24. Schwangerschaftswoche mit intensivmedizinischer Betreuung begonnen; in Einzelfällen haben Kinder aber auch schon mit nur 22 (vollendeten) Wochen überlebt.
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