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Knochenbruch
Zusammenfassung:
In den letzten zwanzig Jahren hat es in der Behandlung von Knochenbrüchen einen großen Wandel gegeben. Stand vorher die Behandlung mit konservativer Ruhigstellung im Vordergrund, so ist jetzt Fixierung der gebrochenen Knochen mittels chirurgisch eingesetzter Schrauben, Platten oder Nägel meistens die Therapie der Wahl. Damit kann die Zeit der Ruhigstellung mit einem starren Verband - Gips oder Kunststoffgips - verringert und die physikalische Nachbehandlung früher begonnen werden. Auch Brüche des Oberschenkelhalses bei älteren Menschen können so ohne lange Bettlägerigkeit behandelt werden. Durch die veränderte Ausrüstung im Schisport hat sich auch die Häufigkeit der Brüche verschoben. Knöchelbrüche sind rückgängig, Unterschenkelbrüche durch die höheren Schischuhe treten häufiger auf. Bei Kindern stehen Unterarmfrakturen im Vordergrund.
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