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Rheumatoide Arthritis
Die Rheumatoide Arthritis ist die häufigste
chronische Gelenkentzündung, bei der die Gelenke völlig zerstört werden
können. Sie tritt etwa bei 0,5 bis ein Prozent der Bevölkerung auf.
Frauen sind von ihr aus bisher unbekannten Gründen zwei- bis dreimal
häufiger betroffen als Männer. Die Krankheit kann in jedem Lebensalter
auftreten, hat aber um das 25. und 50. Lebensjahr zwei
Häufigkeitsgipfel. In einem von zehn Fällen führt die chronische
Krankheit zu einer Behinderung. Auch Kinder und Jugendliche können an rheumatoider Arthritis erkranken. Bei manchen Menschen bildet sich die Krankheit wieder spontan zurück, bei drei Viertel aller Betroffenen lassen sich die Symptome lindern. Meist ist die rheumatoide Arthritis ein schleichender Prozess, sie kann aber auch plötzlich auftreten. Der Schwerpunkt der Behandlung der rheumatoiden Arthritis liegt in der Verlangsamung des Krankheitsverlaufes und der Schmerzlinderung. Rheumatologen sind sich einig, dass nach der Diagnose "Rheumatoide Arthritis" frühzeitig eine medikamentöse Behandlung beginnen soll. Für die Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit bleibt die physikalische Therapie von herausragender Bedeutung. Übergänge zwischen akuter Therapie und Rehabilitation sind dabei fließend. Mittels Krankengymnastik, Arbeits- und Beschäftigungstherapie können Rheumakranke lernen, mit ihrer Krankheit zu leben. Spezielle orthopädische Hilfsmittel helfen, den Alltag zu meistern. Wenn sanftere Therapieformen nicht mehr fruchten, wird mit operativen Eingriffen oder dem Einsetzen von künstlichen Gelenken versucht, Linderung zu verschaffen.
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