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Schilddrüsenentzündung
Zusammenfassung: Bei einer Schilddrüsenentzündung hat sich das Gewebe der Schilddrüsen aus verschiedenen Gründen entzündet. Auslöser können bei der chronischen Entzündung Autoantikörper sein (Hashimoto-Thyreoiditis), bei der subakuten Entzündung Viren und bei der akuten Entzündung Bakterien und Pilze. Unter den möglichen Folgeerkrankungen ist die Schilddrüsenunterfunktion zu finden. Je nach Form der Entzündung treten Schmerzen im Halsbereich, die auf benachbarte Regionen ausstrahlen, und Fieber auf, aber auch schmerzlose Entzündungen sind möglich. Sie äußern sich meist erst durch die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion. Diagnostiziert wird die Schilddrüsenentzündung durch Blut- und Ultraschalluntersuchungen, aber auch durch Feinnadelpunktion. Die Behandlung ist je nach Auslöser der Erkrankung durch Antibiotika, entzündungshemmende Mittel, Kortison oder Schilddrüsenhormontabletten (gegen die Unterfunktion) möglich. Die Heilungschancen sind meist gut. Nachuntersuchungen vermindern unter anderem das Risiko einer unerkannten Unterfunktion.
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