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Scharlach
Zusammenfassung:
Scharlach entsteht durch die erstmalige Ansteckung mit einem Bakterium, dem Streptococcus pyogenes. Dieser Erreger bildet Gifte (Toxine), die für die typischen Krankheitszeichen verantwortlich sind. Die Krankheit beginnt sehr plötzlich mit Fieber, Husten, Kopf- und Halsschmerzen. Am zweiten Tag ist das Fieber am höchsten und der typische Hautausschlag kommt zum Vorschein. Nach etwa einer Woche schält sich die Haut in großen Schuppen ab. Gefürchtet sind Komplikationen am Herz und an den Nieren, die durch die Reaktion des Immunsystems auf den Erreger verursacht werden. Daher sollte auch sofort nach der Diagnose, die der Arzt anhand der charakteristischen Beschwerden stellt und gegebenenfalls durch einen Schnelltest bestätigt, mit der Behandlung begonnen werden. Scharlach wird immer mit Antibiotika behandelt und ein scharlachkrankes Kind sollte für mindestens eine Woche im Bett bleiben. Dank der Therapie mit Antibiotika sind Komplikationen selten geworden und Scharlach heilt in der Regel folgenlos aus. Durch die Infektion werden Antikörper gebildet. Bei einer erneuten Ansteckung mit dem Keim verursacht er dadurch nur noch eine Mandelentzündung, die so genannte Streptokokken-Angina.
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