| Gehirn und Nerven15232 | |
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Cluster-Kopfschmerz
Zusammenfassung: Der Cluster-Kopfschmerz ist eine Kopfschmerzform, die vor allem Männer betrifft. Die anfallsartig auftretenden Schmerzen sind dabei immer einseitig auf derselben Seite hinter dem Auge oder an der Schläfe lokalisiert, zusätzlich rötet sich dabei das Auge, das Lid schwillt an und das Auge tränt stark. Die Nase rinnt, die Pupille verengt sich, die halbe Gesichtsseite neigt zu starkem Schweiß. Typisch für den Cluster-Anfall ist die Unruhe des Patienten, der im Raum hin- und herläuft. Die Attacken, die zwischen 15 Minuten und drei Stunden anhalten, kommen häufig nachts - meist im Frühjahr oder Herbst. Dazwischen besteht Beschwerdefreiheit. Der Arzt stellt die Diagnose anhand der typischen Symptome. Inhalation von Sauerstoff über eine Maske kann während der einzelnen Anfälle die Schmerzen beenden. Die Migränemittel Ergotamin und Sumatriptan sind als Spritze oder Nasenspray ebenfalls wirksam. Schmerzmittel in Tablettenform sind wenig nützlich, da ihre Wirkung meist erst nach dem Abklingen der Schmerzen einsetzt. Wenn die Schmerzattacken länger als zwei Wochen immer wiederkehren, oder einzelne Anfälle mit Sauerstoff und den Migränemitteln nicht zu beherrschen sind, gibt man auch bei Schmerzfreiheit Medikamente, um die Anfallsperiode zu unterbrechen.
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