Verdauungstrakt15310
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Verdauungstrakt
Durchfall
Ernährung bei Durchfall

Magen-Darm-Infektionen

Zusammenfassung:
Für Brechdurchfälle kommen viele Ursachen in Frage. Hier soll auf die häufige Lebensmittelvergiftung durch Bakteriengifte eingegangen werden. Andere Krankheiten mit Durchfällen und Infektionen des Darms sind im Text Durchfall beschrieben .
Verdorbene Lebensmittel, in denen sich das Bakterium Staphylococcus vermehren konnte, sind die Hauptursache vor allem auf Reisen einsetzender Magenbeschwerden. Diese Bakterien produzieren Gifte, sogenannte Toxine, die von Magen und Darm aufgenommen werden, und über ihre Wirkung an Gehirn und Nerven Übelkeit und Erbrechen verursachen. Wenig später tritt Durchfall zu den Symptomen. Daneben bestehen oft Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und Abgeschlagenheit. Eine genaue Diagnosestellung mit Identifizierung des Erregers durch eine Stuhluntersuchung ist meist nicht notwendig. Wenn eines der nachstehenden Warnzeichen auftritt, ist eine solche Lebensmittelvergiftung unwahrscheinlich, und es sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden:

  • häufiges, unstillbares Erbrechen
  • Erbrechen von Blut
  • Blut im Stuhl
  • Viel Schleim oder Eiter im Stuhl
  • Starker Durchfall bei Säuglingen und Kleinkindern
  • Starker Durchfall und Erbrechen bei alten Menschen
  • Zunehmende Müdigkeit und Benommenheit
  • Zeichen der Austrocknung (Trockener Mund, stehende Falten auf der Haut nach dem Kneifen, wenig dunkler Urin, Müdigkeit)
  • Durchfall, länger als zwei Wochen
  • Durchfall im Anschluss an eine Fernreise
  • Durchfall und Verstopfung im Wechsel mit unfreiwilligem Abgang von Stuhl.
  • Wenn reichliches Trinken nicht möglich ist
  • Durchfall mit starken Schmerzen
  • Durchfall während oder nach der Einnahme von Antibiotika
  • Kollektiver Durchfall in Gemeinschaftseinrichtungen wie Heimen oder Kindergärten.

In der Behandlung ist vor allem der Ersatz von verlorenem Wasser und Salzen wichtig. Spezielle Mittel gegen Durchfall verzögern die Ausscheidung der Krankheitserreger und sind nur kurzfristig, zum Beispiel auf Reisen, sinnvoll.
Die Beschwerden legen sich meist innerhalb von Tagen bis zu einer Woche von selbst. Wichtig ist der Flüssigkeitsersatz und die Beachtung der Warnsignale.

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