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Mumps-Impfung

Mumps

Zusammenfassung:
Mumps, im Volksmund auch Ziegenpeter genannt, ist eine virusbedingte Infektionskrankheit, die vor allem Kinder zwischen dem vierten und dem zehnten Lebensjahr betrifft. Die durch das Einatmen virushaltiger Tröpfchen übertragene Krankheit ist sehr ansteckend. Zwei bis drei Wochen nach der Ansteckung zeigen sich die ersten uncharakteristischen erkältungsartigen Beschwerden. Dann schwillt zunächst die eine und kurze Zeit danach auch die andere Wange an. Diese durch die Entzündung der Ohrspeicheldrüse bedingte Schwellung ist sehr schmerzhaft, die Kleinen wollen nichts mehr essen und trinken, weil Kauen und Schlucken sehr wehtun. Fieber kommt oft hinzu. Nach einigen Tagen geht die Entzündung dann wieder zurück. Bei etwa 25 Prozent der Infizierten zeigen sich überhaupt keine Beschwerden. Eine mögliche Komplikation ist die Mitentzündung der Hirnhäute. Bei Jungen kann Mumps nach der Pubertät auch die Hoden betreffen. Meist heilt die Krankheit jedoch ohne Folgen aus und hinterlässt eine lebenslange Immunität. Die Behandlung beschränkt sich auf die Linderung der Beschwerden.
Seit der Einführung einer Schutzimpfung ist Mumps sehr viel seltener zu sehen.
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