| Gehirn und Nerven15237 | |
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Multiple Sklerose (MS)
Zusammenfassung:
Bei der Multiplen Sklerose kommt es durch Entzündungen zu einer fortschreitenden Zerstörung der Markhülle um die Nervenfasern in Gehirn und Rückenmark. Dadurch wird die Nervenreizleitung gestört. Die Entzündungen treten in Herden auf und hinterlassen sogenannte Plaques. Typischerweise tritt die Krankheit in Schüben auf, die anfangs meist in größeren und später in kürzeren Abständen folgen. Je nach dem vorwiegenden Auftreten der Plaques können die Beschwerden verschieden sein. Anfangs sind Sehstörungen und Gefühlstörungen in den Beinen besonders häufig. In der Folge kann es zu Lähmungen unterschiedlichen Ausmaßes kommen, zu Sprechstörungen und einer extremen Empfindlichkeit auf Berührungen. Charakteristisch ist die Verschlechterung der Symptome bei Wärme. Die Multiple Sklerose ist nach wie vor unheilbar. Die meisten Betroffenen können aber ein selbstständiges Leben führen. Schwere Verlaufsformen sind in der Minderzahl. Moderne Behandlungsmethoden haben die Lebenserwartung nahezu dem Bevölkerungsdurchschnitt angeglichen.
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