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Lungenembolie

Zusammenfassung:
Die Lungenembolie ist ein plötzlicher Verschluss von Blutgefäßen in der Lunge.
Dazu kommt es, wenn sich Blutgerinnsel, die am häufigsten in den Venen der Beine oder den Beckenvenen entstehen, ablösen und durch das Herz in die Lunge eingespült werden. Allgemein bedeutet eine individuelle Neigung zur Thrombosenbildung auch gleichzeitig eine erhöhtes Risiko für Lungenembolie. Oft wird eine Lungenembolie dadurch ausgelöst, dass zu einer ererbten Neigung eine besondere Lebenssituation kommt. So zählen etwa die Zeit nach einer Operation oder eine Entbindung zu den Risikofaktoren für eine Lungenembolie.
Es gibt kaum Anzeichen, an denen eine Lungenembolie sofort erkennbar wäre und eine eindeutige Diagnose ist nur im Krankenhaus möglich. Eine rasche medikamentöse Behandlung ist notwendig. In Ausnahmefällen wird versucht , die Embolie durch chirurgische Maßnahmen zu entfernen.
Wenn infolge der gestörten oder unterbrochenen Durchblutung der Lunge Lungengewebe abstirbt, spricht man von einem Lungeninfarkt.
Die Heilungschancen der Lungenembolie sind sehr unterschiedlich und hängen von der Größe des betroffenen Lungenbezirkes ab.
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