Strangulation
Eine Strangulation kann durch Erhängen, Erdrosseln und Erwürgen erfolgen. Dabei kommt es nicht nur zu einem Verschluss der Atemwege durch Druck von außen, sondern auch zu einem teilweisen oder totalen Verschluss der zum Gehirn führenden Blutgefäße. Beim Sturz in eine Schlinge kann es auch zum Genickbruch kommen. Dabei bricht der Zahn des 2. Halswirbels, zerstört lebenswichtige Nervenzentren und führt somit unmittelbar zum Tod. Auch nach Entfernung des Strangulationsmaterials besteht Erstickungsgefahr, da die Schleimhäute nachträglich stark anschwellen können und dadurch ein Verschluss der Atemwege entstehen kann.
Erste Hilfe
- Betroffene rasch abschneiden, dabei vor zusätzlicher Verletzung, beispielsweise durch Sturz bewahren
- Strangulationsmaterial sofort entfernen
- Notruf (112 in Deutschland, 144 in Österreich)
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Letzte Aktualisierung:
05.12.2007 (Inge Smolek) |
| Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden. |
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