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Gallenblasenoperation
Zusammenfassung: Die Gallenblasenchirurgie hat in den letzten Jahren einen Wandel erlebt wie kein anderer chirurgischer Eingriff. Die Entfernung der Gallenblase durch eine laparoskopische Operation (Laparoskopie) ist bei symptomatischem Gallensteinleiden heute Therapie der Wahl. Etwa jeder 20. Mitteleuropäer mittleren Alters ist Gallensteinträger. Entzündungen der Gallenblase sind relativ häufig; Frauen sind mehr als doppelt so oft betroffen wie Männer. Gallenblasenentzündungen treten bei etwa ein bis zwei Prozent der Gallensteinträger als Komplikation auf. Jeder Chirurg, der eine laparoskopische Gallenblasenentfernung durchführt, ist auch in der Technik der offenen Gallenblasenoperation geübt. Selten kann es vorkommen, dass ein Verfahrenswechsel von der laparoskopischen zur offenen Methode während der Operation nötig wird. Selbst bei Schwangeren kann im zweiten Schwangerschaftsdrittel die laparoskopische Operation vorgenommen werden. Vor einer Operation sollte immer eine zweite Expertenmeinung über die Sinnhaftigkeit des Eingriffs eingeholt werden.
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