| Gehirn und Nerven15234 | |
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Gehirnprellung
Zusammenfassung: Ein Aufprall oder Schlag auf den Kopf können das Gehirn so schwer erschüttern, dass es zu Verletzungen an Gehirnmasse und Blutgefäßen kommt. Das zieht einen länger dauernden Funktionsausfall des Gehirns nach sich. Die Betroffenen sind nach dem Ereignis längere Zeit bewusstlos und haben dann Erinnerungslücken. Sofort den Rettungsdienst verständigen. Die Behandlung im Krankenhaus beginnt mit der Schockbekämpfung, eine Schmerztherapie ist notwendig und eine sorgfältige Beobachtung des Betroffenen, um Merkmale einer Gehirnblutung so schnell wie möglich erkennen zu können. Mehr als die Hälfte der Betroffenen wird nach einer Gehirnprellung wieder völlig gesund. An Spätfolgen kann ein postkontusionelles Syndrom auftreten oder eine Gehirnblutung. Manchmal kommt es zu einem bleibenden Ausfall von Gehirnnerven. Am häufigsten sind davon der Geruchsnerv und der Hörnerv betroffen. Die Physiotherapie spielt eine zentrale Rolle bei der Rehabilitation nach einer Gehirnprellung.
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