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Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose)

Zusammenfassung:
Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers sind Eppstein-Barr-Viren. Sie dringen in das Lympfgefäßsystem ein und besiedeln die Lymphknoten, die Leber und die Milz. Der Verlauf der Krankheit ist stark vom Alter des Betroffenen abhängig. Bei einer Erkrankung im Kleinkindesalter ähnelt das Pfeiffersche Drüsenfieber einer einfachen Erkältung und bleibt oft unentdeckt. Jugendliche und junge Erwachsene zeigen neben den typischen Symptomen einer Erkältung auch noch geschwollene Lymphknoten und eine vergrößerte Leber oder Milz. Gravierende Komplikationen wie Gehirnhautentzündung und Milzriss können in seltenen Fällen dazu kommen.
Ist die Krankheit einmal überstanden, so ist der Betroffene meist für sein restliches Leben immun. Bis zu 90 Prozent der Erwachsenen sind bereits immun, viele ohne es zu wissen.
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