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Chronische Gastritis (chronische Magenschleimhautentzündung)
Zusammenfassung:
Eine chronische Gastritis wird meist durch das Bakterium Helicobacter pylori verursacht. Zehn Prozent der Fälle gehen auf chemische Reizung der Magenschleimhaut, meist durch Alkohol, zurück. Oft macht die Erkrankung überhaupt keine Beschwerden, erst in fortgeschrittenen Stadien entwickeln sich unspezifische Symptome wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Aufstoßen, Übelkeit und Druckgefühl im der Magengegend. Aus einer über längere Zeit bestehenden Gastritis kann sich ein Magengeschwür entwickeln, die Krankheit sollte also beizeiten behandelt werden. Der Arzt stellt die Diagnose bei einer Magenspiegelung, bei der auch etwas Gewebe aus dem Magen entnommen und auf Helicobacterbefall untersucht wird. Ist das Ergebnis positiv, so wird mit einer Kombination aus zwei Antibiotika und einem magensäurehemmenden Mittel behandelt. Findet man das Bakterium nicht, gibt man Antazida, H2-Blocker oder Protonenpumpenblocker, um die Schleimhaut vor der Magensäure zu schützen.
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