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Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose)
Zusammenfassung: Die Arthrose des Kniegelenkes (Gonarthrose)
ist neben Wirbeldegenerationen die häufigste Abnützungserscheinung.
Weil dadurch das Knorpelgewebe verkümmert, kann das Gelenk nicht mehr
reibungslos bewegt werden, die Kniegelenke "steifen" langsam ein. Ab dem 50.
Lebensjahr hat die Hälfte der Menschen arthrotisch veränderte Gelenke. Bei
Frauen treten Kniegelenks-Arthrosen viermal so häufig auf wie bei Männern.
Ab dem 70. Lebensjahr sind nahezu alle Menschen davon mehr oder weniger
betroffen.
Das Risiko, eine Kniegelenks-Arthrose zu bekommen, ist bei bestimmten Berufsgruppen wie Dachdeckern, Bergleuten oder Busfahrern deutlich erhöht. Fußballer und Gewichtheber gelten ebenfalls als Risikogruppe. Weil eine "kausale" Therapie zur Arthrose-Heilung noch unbekannt ist, stehen bei der Therapie Schmerzlinderung, Erhöhung von Beweglichkeit und Gehleistung sowie die Verzögerung der Arthrose im Vordergrund. Im fortgeschrittenen Stadium spielen die Ursachen der Krankheit für die Therapie der Wahl eher eine untergeordnete Rolle.
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